T a u s e n d !

Hui, nun erschien hier lange nichts, das wird sich aber jetzt wieder ändern. Nachdem nun alle aus den Sommerferien wieder zurück sind (die Kinder und Jugendlichen haben nicht nur Deutschland, sondern auch Frankreich und Ungarn unsicher gemacht…), haben wir mal endgültigen Kassensturz gemacht
Und wir haben es geschafft: 1000, ja e i n t a u s e n d € sind zusammen gekommen! Unglaublich toll! Noch einmal vielen, vielen Dank an alle Spender und Menschen, die uns unterstützt haben!
Nächste Woche wird die offizielle Übergabe erfolgen, davon berichte ich natürlich. Und auch, wofür das Geld verwendet wird. Die Nachricht über den Betrag ist schon in Cajamarca angekommen, aber die müssen sich wohl erst mal von dem “Schrecken” erholen und nun abstimmen, wofür sie so eine unerwartet hohe Summe verwenden.

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Vincenzo will auch helfen!

Seit gestern haben unsere Alpaka-Jungs Besuch. Während der Wanderung hatten sie sich schon verabredet und nun ist er aus Reichelsheim angereist: Vincenzo, so strahlend weiß, dass Loriot ihn glatt für eine Braut hielt… aber auf alle Fälle will auch er mitwandern, wenn es für einen lieben Spender heißt:

Sie haben eine Wanderung mit Alpakas gewonnen!!!

Susanne und Henry sind derweil schon fleißig dabei, die guten Nachrichten vom wachsenden Spendenbetrag nach Peru zu übermitteln und dort überlegt man sich schon, wofür man das Geld, das ohne Abzüge an CETA überwiesen wird, am Sinnvollsten einsetzt.

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Wieder daheim, aber es geht noch weiter – Alpaka-Tour gewinnen!

So, nun sind wir wieder daheim und können allen, die es hören wollen oder nicht, von unseren Heldentaten erzählen. Darum wird es sich weiter lohnen, hier auf ein paar Geschichtchen und Bilder zu lauern. Aber das Wichtigste:

Die Spendenaktion für CETA geht noch bis Ende Juli 2011 weiter! Bitte, liebe Leute, spendet weiter durch Überweisung auf das Konto des Instituts.

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H&G Bank Heidelberg, BLZ: 672 901 00, Konto 50 959 104 wichtig: Verwendungszweck: CETA

…………………………………………………………………………………………………

Nun haben wir uns überlegt, dass die Spender vielleicht dafür ein kleines Dankeschön bekommen könnten:

Wir verlosen unter allen Per-Überweisung-Spendern eine Alpaka-Tour mit unseren weit gereisten und wander-erfahrenen Alpakas Pollux, Lancelot und Loriot. Dafür hinterlassen Sie bitte unter Verwendungszweck neben CETA auch Ihre Telefonnummer.

VIEL GLÜCK!

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Kröten zählen…

Nein, diese ist nicht gemeint, diese hier sagte: “Ich bin eine Schnecke, helft mir über die Straße!” (Ja, liebe Lisa, das war ein Insider für dich, denn du spendest ja für jede Schnecke, der wir über die Straße helfen. Zum Glück können Schnecken nicht sprechen, denn ich möchte nicht wissen, was die dicke Weinbergschnecke sagte, als sie nach einer Stunde endlich aus eigener Kraft die ersehnte Straßenseite erreichte und dann so ein Junge kam, der sie wieder zurück trug…)

Unsere Ferien und unsere Wander-Aktion neigt sich dem Ende zu. (NATÜRLICH KANN JEDER NOCH BIS ENDE JULI DURCH ÜBERWEISUNG SPENDEN!!!!!!!)

Aber es ist mal Zeit für einen Kassensturz bezüglich der Barspenden:

263,75 Euro !!!!!!!!

Super! An alle Spender ein herzliches Dankeschön!!!

Nun kommen dazu noch die ganzen Einsätze all der lieben Menschen, die uns mit einer Wette beschäftigt hatten und natürlich die Überweisungen bis Juli… wir sind sehr gespannt!

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Noriker-Fan-Club

Nun am Rande mal was ohne Alpakas: Wir sind alle zum Noriker-Fan-Club geworden. Die Süßen, die Familie Jarosch hält und züchtet, sind einfach nur Klasse. Auch wenn man rassige Voll- oder Warmblüter gewöhnt ist oder peppige Kleinpferde, die mächtigen und doch schicken Dicken haben unsere Herzen erobert. Immer sind sie cool, rücksichtsvoll und dennoch sensibel auf Hilfen reagierend.

Wir durften sie reiten und Peter Jarosch hat uns alle als Überraschung zu einer Kutschfahrt eingeladen. Und wer meint, das war eine langweilige Trödel-Tour, der irrt, denn Tilly und Damara haben auch mal richtig auspacken dürfen, was in ihnen steckt.



Und hier noch der dicke Freund von Tomaj: Caro, der tolle Deckhengst, der leider viel zu wenig zu tun hat, weil Pferdezucht in Geiz-ist-geil-Zeiten oft nicht einmal kostendeckend ist.

http://norikerhof.de/

 

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Spendenmarathon läuft…

So ihr Lieben!

Fangt schon mal an, Socken zu stricken oder in zwielichtigen Spelunken zu bedienen. Es wird teuer für euch ;) Aber was tut man nicht alles, um Kindern in Peru zu Bildung und Lebensperspektiven zu verhelfen.

Um euch mal einen Einblick zu geben, was wir alles getan haben – hier die vorläufige Strichliste all der Dinge, die unsere fleißigen Wanderer gesammelt haben und auf die ein Spendenbetrag gesetzt wurde:

Mann mit kariertem Hemd: 15

Walnußbäume: 103

Menschen die Alpacas Lamas nennen oder fragen, was das für Tiere sind: 16

schwarze Katze: 6

Paar mit Hund und etwas Rotem: 4

rote Fahrräder: 2

Flugzeuge, die über uns hinweg fliegen: 39

Rehe und Hasen: 10

Pferde: über 30

unterwegs gesungene Lieder: 22

Schnecken und Würmer, denen über die Straße geholfen wird: 7

Hilfe beim Auf-und Abräumen bei den Mahlzeiten: täglich, sprich 22 mal

Foto von uns vor einer Kirche: 4

Delfine als Deko: 5

mindestens ein anderes Alpaka gesehen: ja!!! 13 von Familie Keil, Odenwald-Alpakas

Und hier mal ein Bild von unseren Schüler- äh Alpaka-Lotsen wie sie uns sicher durch dichten Straßenverkehr geleitet haben. Der Job war beliebt!!!

Heute wandern wir wieder für unseren guten Zweck los und hoffen, dass wir diese Liste noch ein wenig erweitern können.

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Wir gehen zur Urine!

Endlich, am Dienstag, sind die Löcher in der Wolkendecke groß genug und die Blasen an den Füßen klein genug um wieder eine Wanderung zu unternehmen. Die Alpakas, die die regnerische Nacht komfortabel in der Reithalle verbracht haben (natürlich haben sie an der uns zugewandten Seite der Halle geschlafen…), freuen sich und wandern flott los. Endlich mal wieder “Action”.

Das gleiche wollen wir euch Lesern jetzt mal schenken: ratet mal, wohin wir gewandert sind (wir haben natürlich kein Schwein getroffen…): es ging bergauf und wir brauchten ca. eine gute Stunde für die Strecke.  Kurz vor dem Ziel fragte einer der Jungs: “Wo ist denn die Urine?”

Wer die richtige Lösung bis Mittwoch, 20 Uhr hier postet, kann eine Original-Alpaka-Locke gewinnen.

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Echt chillig!

“Oh, ich freu mich auf den Ruhetag”, hörte man es gegen Ende der Woche und der Kräfte ab und zu mal, “endlich mal nicht wandern.” Nun ist es da, dieses Wochenende, und wir genießen es tatsächlich sehr.  “Die gaaanze Zeit nuuur chillen, oh ja!”

Ganz so kommt es dann doch nicht, es wird einigen doch langweilig, aber hier gibt es natürlich genug zu tun: in der Reithalle dürfen die Kinder spielen und so schallt öfters die Frage durch den Ort, wer denn Angst vorm schwarzen Mann hat. Und im Stall helfen dürfen die Kinder natürlich auch.

Nur die Alpakas scheinen nicht ganz zufrieden zu sein: so viele Tage waren sie ganz nah mit uns zusammen und nun summt Pollux in jammerndem Ton hinter mir her, als ich ihn mit seinen Freunden allein auf der Wiese lasse (was heißt allein, die Pferde sind auch da, aber das ist wohl nicht das Gleiche…).

“Hinter den Kulissen” beobachten wir Erwachsenen besorgt das Wetter und die Vorhersagen. Wie wird es zum Montag werden, wenn wir weiter Richtung Pfirschbach wandern wollen? Und was, wenn… Am Sonntag gewinnt das Wenn: Sturmwarnung und immer wieder Regen. Da wir (zumindest die Erwachsenen) Warmduscher sind und Angsthasen – offiziell sagen wir natürlich, dass dies unsere Verantwortung für die uns anvertrauten Kinder gebietet  – beschließen wir, nicht mehr weiter zu wandern, sondern die letzten Tage in Affhöllerbach zu bleiben. Von hier aus wollen wir dann Tageswanderungen unternehmen und natürlich nicht nachlassen, für unsere Sache zu werben. (Wer wagt es da, die Frage aufzuwerfen, ob es überhaupt irgendeinen Verrückten geben wird, der bei diesem Wetter spazieren geht und darauf wartet, ein paar ebenso Verrückte zu treffen, die ihm einen Flyer in die Hand drücken und etwas über arme Kinder in Peru erzählen?)

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Wir schwimmen!

Nun ja, so schön das Regengetrommel auf der Zeltplane war, am nächsten Morgen ist der Regen erst einmal weg und wir kriechen  wanderwütig aus den Zelten. Gerade rechtzeitig, um unseren Pavillon zu retten: heftiger Sturm kommt auf und wir müssen festhalten, was er unbedingt mitnehmen will. Natürlich hat der Schuft auch seinen Freund, den Regen wieder dabei! Was nun? Sogar die mächtigen Walnussbäume gehen in die Knie und die Alpis drücken ihre Köpfe auf den Boden.Tja, nun schwimmen wir in zweierlei Wortsinn: viel viel Wasser und genauso viel Ratlosigkeit: was tun wir nun?

Es dauert nicht lange und es ist beschlossen, dass zur nächsten Station nicht gelaufen, sondern gefahren wird. Schnell, schnell die Kinder in den Bus und auf zu “unserem” Blockhaus in Affhöllerbach auf dem Norikerhof Jarosch. Wie man sich plötzlich über ein standfestes, gemütliches Haus freuen kann! Und Duschen! Und richtige Matratzen! Und eine Küche! Und ein frisch gebackener Kuchen als Willkommen von unseren lieben Gastgebern! Außerdem zögert unser Alpaka-Freund Willi Keil  trotz vollem Terminkalender keinen Moment, uns die drei Jungs mit seinem “Odenwald-Alpakas-Mobil” hinterher zu fahren. Allen danke, danke, danke.

Gegen Abend sind wir endlich einigermaßen in unserem Häuschen eingerichtet und unsere textilen Mobilheime liegen zwar nass, aber sicher im Bus. Egal, erst mal sind wir begeistert von unserem geschmackvollen hölzernen Domizil und finden sogar noch regenfreie Zeiten, in denen wir die Gegend, die schnuckligen Ponys und die hübschen, mächtigen Noriker bestaunen können. Und: dies ist unser erster Abend, an dem wir ausgiebig Karten spielen können!

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Ei joh, schmeiß ma was in die Büx!

Nach dem Besuch im Hammelbacher Rathaus machen fleißige Sammler für die gute Sache den Weg von Hammelbach nach Reichelsheim unsicher und treffen zum Glück wieder auf viele interessierte und engagierte Menschen, die außerdem die staunenden Kinder in den odenwälder Dialekt einweihen…”Ei joh, schmeiß ma was in die Büx!”… vor 25 Jahren war’s auch bei mir so, als eine 11jährige mir sagte: “Sag mal “Ourewäller Ouweroah, ehe du das nicht kannst, bist du kein Ourewäller.”

Nun muss man dringend erwähnen, dass unsere geliebte Chorleiterin Pati einen Spendenbetrag auf jedes unterwegs gesungene Lied gesetzt hat. Welch Wunder, dass man unser Kommen teilweise schon weit im Voraus hören kann, allen voran Doro, deren Stimme wohl auch eine gute Wanderkondition hat. Aber wir sind ja kreativ und so erfinden wir unterwegs noch ein Lied über Alpakas und unsere Wanderung. Klar, dass Pati dafür doppelt zahlen muss, oder?

Unser Scout Walter leitet uns sicher nach Reichelsheim, wo eine dicke Überraschung auf uns wartet:  alle Zelte aufgebaut, der Alpaka-Zaun aufgebaut, unser mobiles Klo einsatzbereit, jede Menge Wasservorrat und gekühlte Getränke!!! Und wer hat Tomaj dabei geholfen? Unsere Gastgeber Ilse und Willi Keil! Natürlich wollen wir zu allererst deren Alpakas bestaunen, den wunderschönen neuen Hengst und das Fohlen, das alle am liebsten  knuddeln wollen.

Vom traumhaften Platz unter Walnussbäumen haben wir einen tollen Blick ins Tal und aufs Reichelsheimer Schloss. Da tut es auch dem Abend keinen Abbruch, dass es irgendwann wieder zu regenen beginnt. Hat ja auch seinen Reiz, bei Regen und Wind im warmen Schlafsack zu liegen…

http://www.odenwald-alpakas.de/start.htm

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